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saunabaden
Saunabaden - Das gesunde Erlebnis mit Luft und Wasser, Wärme und Frische
  • Das braucht man dazu
  • Der richtige Badeablauf
  • So wirkt ein Saunabad
  • Saunabaden trotz Krankheit
  • Saunabaden - Du benötigst mindestens zwei Stunden Zeit besser das doppelte oder gar einen halben Tag einkalkulieren, aber nur wenige Badeutensilien:

  • mindestens ein großes Liegetuch ca. (180*80) cm
  • mindestens zwei Handtücher (100*50) cm
  • Badesandalen
  • Seife
  • Shampoo
  • Körperlotion
  • Bademantel
  • Lektüre - Buch, Zeitschrift
  • CD-Player, Walkman, entspannende Musik, Hörbücher mal ausprobieren
  • Badehose für den Schwimmbereich
  • ein paar Euro für Getränk/e
  • Kamm/Haarbürste
  • Badeablauf:

  • 1) Gehe nicht hungrig oder mit vollem Magen in die Sauna. Damit du das Bad ungestört genießen kannst, solltest du zunächst die Toilette aufsuchen. Dann folgt die Reinigung unter der Dusche.
  • 2) Trockne dich gut ab, denn trockene Haut schwitzt schneller.
  • 3) Ein warmes Fußbad vor der Sauna fördert ebenfalls das Schwitzen.
  • 4) In der Sauna legest du dein Liegetuch unter den ganzen Körper. Der Aufenthalt sollte kurz, die Wirkung aber intensiv sein. Schwitze deshalb auf der mittleren oder oberen Bank. Aber nicht länger als 15 Minuten. Verlass dich ruhig auf dein Gefühl.
  • 5) Liegend spürst du die Wärme angenehm gleichmäßig. Die letzten zwei Minuten solltest du jedoch sitzen, damit sich dein Kreislauf an die aufrechte Haltung gewöhnt und das Blut nicht plötzlich in die Beine sackt.
  • 6) Gehe aus der Sauna an die frische Luft. Dein Körper braucht jetzt Sauerstoff!
  • 7) Das Abgießen mit dem Kneippschlauch ist die schonendste Art der Abkühlung. Zu zweit geht es noch besser.
  • 8) Auch die Schwallbrause kühlt den Körper gut.
  • 9) Vor Benutzung des Kaltwassertauchbeckens solltest du unbedingt den Schweiß abspülen. bei Bluthochdruck solltest du das Tauchbecken meiden!
  • 10) Im Anschluss an die Abkühlungen bewirkt ein warmes Fußbad ein Wärmegefühl bis zum Kopf hinauf.
  • 11) Wiederholte Kaltwasseranwendungen trainieren deine Blutgefäße und erhöhen die Widerstandsfähigkeit deines Körpers.
  • 12) Eine anschließende Ruhepause ist angenehm und fördert zusätzlich die Erholung.
  • 13) Zwischen den Saunagängen empfiehlt sich die Nutzung des Solariums.
  • 14) Ein Saunabad bereitet dich gut auf eine Massage vor.
  • 15 - 2) Einen weiteren Saunagang führst Du wie den ersten durch.
  • 16 - 3) Mehr als drei Saunagänge vergrößern nicht den gesundheitlichen Wert des Saunabadens.
  • So wirkt ein Saunabad

  • Beim Saunabaden wirken im Wechsel Warm- und Kaltreize auf den Körper.
  • Vielfältige Reaktionen des Organismus werden dadurch ausgelöst.
  • Die starke Wärme im Saunaraum veranlasst den Körper zu einer Erweiterung der Blutgefäße in der Haut und zu kräftigem Schwitzen.
  • Obwohl die bald einsetzende Schweißverdunstung die Haut kühlt, steigt die Temperatur im Körperinneren um etwa 1°C und in der Haut um gut 10°C an.
  • Die Bildung von Abwehrkräften gegen Infarkte wird dadurch gefördert.
  • Die Saunawärme entspannt die Psyche und Muskulatur der Badenden wohltuend.
  • Das Herz schlägt zwar etwas schneller, aber durch die Erweiterung zahlreicher Blutgefäße in der Haut wird seine Druckarbeit vermindert.
  • Ein zu hoher Blutdruck normalisiert sich deswegen.
  • Eine übermäßige Belastung des Herzens muss also  nicht befürchtet werden.
  • In der Abkühlphase des Bades werden die erhöhten Körpertemperaturen durch die frische Luft und das kalte Wasser auf die Ausgangswerte abgesenkt.
  • In Verbindung mit den Fußwärmebädern werden so die Blutgefäße der Haut regelrecht geübt.
  • Saunagewohnten Menschen bleiben Erkältungskrankheiten dadurch weitgehend erspart.
  • Die Abkühlungen bewirken ein Gefühl der Erfrischung und lösen im vegetativen Nervensystem und in wichtigen hormonellen Organen Leistungsimpulse aus.
  • Ein Saunabad ist ein sehr natürliches Mittel zur Körperpflege.
  • Das kräftige Schwitzen und die wiederholten Abgießungen führen zu einer gründlichen Hautreinigung.
  • In der Saunawärme werden die Hautzellen außerdem zur Neubildung angeregt.
  • Saunabaden trotz Krankheit

  • Viele Millionen Bundesbürger gehen Monat für Monat in die Sauna.
  • Entspannung und Erholung, Abhärtung, Körperpflege, Badespaß und Geselligkeit gehören zu den wichtigsten Motiven für ihren Badbesuch.
  • Einige der Besucher verbinden mit der Sauna aber auch das Ziel der Schmerzlinderung und Heilung.
  • Die richtige Beurteilung muss in solchen Fällen immer der behandelnde Arzt vornehmen.
  • Bei akuten Erkrankungen mit Fieber und Entzündungen und bei schweren Organleiden wird er die Sauna untersagen.
  • Viele Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, der Atemwege, des Bewegungsapparates und der Haut lassen ein Saunabad jedoch durchaus zu.
  • Besonders die Stärkung der allgemeinen Abwehrkräfte ist dabei von großer Bedeutung.
  • Bei manchen Krankheiten kann die Sauna sogar die Therapie unterstützen.
  • Wichtig ist aber immer, dass der Badeablauf richtig und ohne Übertreibungen durchgeführt wird