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stilfserjochbilder

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VORBEREITUNG

1. TAG / 01. 08. 97

JUGENDHERGERGE FELDKIRCH (A)

 

2. TAG / 02. 08. 97

3. TAG / 03. 08. 97

 

ALBULAPASS I

ALBULAPASS II

4. TAG / 04. 08. 97

UMBRAILPASS I

5. TAG / 05. 08. 97

 

UMBRAILPASS II

STILFSER JOCH  I

STILFSER JOCH  II

 

SCHLUSS IN PRAD 05. 08. 1997

 

Im Frühjahr 1997 bei Gisela im Wohnzimmer: Unsere erste große Alpenüberquerung steht bevor. Die Teilnehmer werden mittels der Landkarten mit unserem Zielgebiet vertraut gemacht. Martin freut sich schon wegen der vielen und  schönen Pässe. Bani lässt sich deswegen die gewaltigen Höhenmeter die uns erwarten werden noch durch den Kopf gehen.

 Martin ist in Gedanken bereits auf dem weg. So ist es richtig.  Pässe schaffen wir mental! Bani beschäftigt sich noch mit dem groben Zielgebiet das auf der Umschlagsdecke der Landkarte abgebildet ist. Ja so hat jeder eine andere Technik.

 Nun zeige ich den Mitradlern noch den Routenverlauf auf einer Reliefkarte. Werner sieht hier förmlich die Höhenmeter die seine Beinchen da erstrampeln müssen.

 Am 01. August 1997 geht es von  Aitrach aus los. Es regnet. Wir haben trotzdem beschlossen los zu radeln. Wenn wir da nicht weggeradelt wären hätten wir eventuell manche Tour in den nächsten Jahren nicht durchgeführt. Dieser erste Start war ja so wichtig für unsere Zukunft.

 Das Bushaltehäuschen bei Isny. Eine kleine Pause. Es regnet immer noch. Noch ist unsere Stimmung nicht ganz im Keller.

 Martin findet noch Zeit für ein Spässchen. Das ist wichtig für die Moral der Gruppe. Thomas kennt nicht weit von hier ein Lokal zum Einkehren. Das werden wir tun. Kräfte sammeln. Beratschlagen wie es weitergeht.

 Thomas und ich geniessen das Laugengebäck das ihm eine ganze Woche lang Kraft spenden sollte. Nach der ersten Übernachtung bzw. Nacht waren die Packtaschen vom Thomas leer! Wir haben übrigens doch noch hier in der JHB ein Lager bekommen. Es war schliesslich Gauklertreffen in Feldkirch! Alle Betten waren belegt. Werner wartete wegen seiner Zuganreise bereits auf der Schattenburg auf uns. Damals hatten wir noch kein Handy. Der Herbergsleiter mit Telefon und die Bedienung von der Schattenburg brachten die versprengten Teilnehmer dann doch noch zusammen.

 Die internationalen Gaukler in der Jugendherberge machen verrückte Spielchen mit uns. Wir lassen es über uns ergehen und haben dadurch den ganzen Abend ja sogar die ganze nacht unseren Spaß dabei. Werner hat ja auch in dieser Nacht Geburtstag gefeiert.

Am 02. August 1997 geht es von Feldkirch aus weiter. Werner hat (noch) kein (gutes) Regengewand. Er fährt deshalb auf den Bahnhof und danach mit dem Zug heim. So wie er auch hergekommen ist.

 Flotte Auffahrt zur Lenzerheide. Kurz davor hat es aufgehört zu regnen. Gott sei Dank.

 Gruppenfoto auf der Lenzerheide. Verstärkt kommt Freude auf. Aber wir haben es noch nicht geschafft. Es ist so gegen 19:00 Uhr und wir haben noch keine Unterkunft! Wir müssen noch bis 20:00 Uhr weiterfahren bis wir in Filisur im Hotel Rätia ein Quartier bekommen.

 Der Regen hat unser Schmierfett von der Kette gewaschen. Außerdem sind die Bremsbeläge ziemlich abgeschliffen. Eine Inspektion ist deshalb vor unserer Abfahrt vom Hotel Rätia fällig. Dafür haben wir ja unsere Spezialisten dabei.

 Am 03. August 1997 geht es von  Filisur aus hinauf zum Albulapass. Das Wetter wird richtig toll heute und in Folge.

 Hinter  uns geht es ganz schön runter.

 Da machen wir erst mal ein Bildchen.

 Es können nicht viele da hinunterschauen.

 Ich strenge mich extra noch mal an für das schöne Bild von der Auffahrt zum Albulapass. Im Hintergrund die schönen Viadukt der Rhätischen Bahn.

 Pass gschafft! Der Albula Pass. Ein wirklich schöner Pass.

 Wir befinden uns auf dem Teilstück wo alles bergab ging nach meiner Auskunft. Dem war aber nicht so. Leider. Sorry. Jetzt wissen wir es. Martin hatte seinen Mantel verstärken müssen weil der bei der Abfahrt vom Albulapass durch zu langes Bremsen zu heiß wurde und einen deshalb einen Riss erhielt. Zitter, zitter... . Wir müssen da noch einige Kilometer auf  Schotterwegen bis nach Zernez. Und alles wie bereits gesagt bergab!

 Am 04. August 1997 geht es von Zernez aus weiter.

  Der Schweiß brennt ja so in meinen Augen. Mit der blöden Sonnencreme brennt es noch mehr. Also nehme ich die so vielseitige Penatencreme für die Augenlider. Wir liegen hier im Gras vor dem Ofenpass.  Ja das waren noch gemütliche Zeiten.

 Ofenpass gschafft. Das ging an und für sich ganz einfach. Nur der Teer hat etwas geklebt.

 Weil die Jugendherberge hier in Sta. Maria erst um 17:00 Uhr öffnet fahren wir gleich weiter rauf zum Alpenrösli. Dieses bereits heute gefahrene Stück vom Umbrailpass wird uns morgen gut tun.

 Gemeinsame Zieleinfahrt mit Bani zum Alpenrösli.

 Wir sitzen den ganzen Abend im Freien und genießen die schöne Aussicht und den Sonnenuntergang. Das Calanda-Bräu schmeckt uns dabei prima.

 Am 05. August 1997 geht es vom  Alpenrösli aus weiter rauf auf den Umbrailpass.

 Gemeinsam sind wir stark!

 Irgendwie sieht man uns dann doch die Anstrengungen der letzten Tage an. War ja auch kein Zuckerschlecken.

 Umbrail Pass gschafft! Der vorletzte für diese Tour.

 In der Mitte erkennt man bereits unser Ziel. Es wird keine Stunde mehr dauern dann sind wir dort oben angelangt. Noch eine Cola in den Tank und dann starten wir unseren Turbolader.

 Martin wird von allen angefeuert.

 Nun sind wir alle durch diese Passo Stelvio Schild gefahren. Wir haben es gemeistert.

 Das ist dann unser Gruppenbild vor dem begehrten Passschild.

 Die gegrillten Würste hier oben sind ja so weltberühmt. Etwas wärmer hätten sie sein dürfen und etwas mehr gebraten. Die nächsten zahlen wir mit Euros. Im Hintergrund die Tibethütte. Dort waren wir über 2800m mit dem Bike. Das haben wir dann auch gleich gefeiert.

 In Gomagoi verabschieden wir Thomas. Sein Bruder Markus hat heute morgen bereits mit dem Rennrad das Stilfser Joch mit seinen Kehren erkämpft. Nun fährt Thomas heim und mäht danach noch den Rasen. Martin fängt sich bei der folgenden Abfahrt noch einen Plattfuß ein.

 In einer Pension in Prad haben Bani und Martin Zimmer bestellt. Die nachgereisten Familien warten bereits. Bani bleibt noch eine Woche hier. Martin fährt anderntags weiter nach Italien.

 Mein Bruder Charly hat mein Auto hier hergefahren. So kommen Gisela und ich heute noch nach Hause.