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Mallorca 2007

S´Illot auf Mallorca 2007                          Stand: 12.02.2011-16.05

Start / Ziel: S´Illot Mallorca (Spanien)

Daten: 7 Tage / 648 Kilometer / >3000 Höhenmeter / Sattelzeit nn h nn m

  • Sonstiges: Asphalt
  • Landkarten: Kompass 230 Mallorca Wander-, Bike- Freizeit- und Straßenkarte, hervorragend auch Radsportkarte v. www.huerzeler.com 1:150000
  • Radtourenführer: Bruckmann - Die schönsten Radtouren Mallorca
  • 3 - 11 Teilnehmer (Räder: Checker-Pig, Schauff-Cheyenne): Albert, Anna, Annemarie, Bärbel, Erich, Franz, Helmut, Jürgen, Mariele, Martin, Ralf, Rosi, Seppl, Tanja, Uli, Wolfgang, Wilfried

    Zeit: Vom 11. März 2006 bis  18. März 2007

    Übernachtung: **** Mariant Park in S´Illot

    Pässe und angefahrene Höhepunkte: Randa Pueg,

    Tourenbericht als pdf-file ca. 75KByte zum downloaden

    Weiter zum Online-Tourenbericht

    Bilder: siehe unten    

    Stuttgart Fhf.

    Mariant Park

    Räder anpassen

    Huerzeler Bikeverleih

    1. Fahrt nach Arta

    2. Tag

    Felanitx

    San Salvadore

    Ausblick

    Denkmal

    Kurven-Reich

    Landschaft

    Zusammen

    Es blüht

    Farbe bekennen

    3. Tag Capdepera

    Wegweiser

    Castell

    Wegfindung

    Arta

    nach Betlem

    Meerblick

    Fußmarsch

    Ausblick

    Murmeles-Tou r

    Schiebestreck e

    Da hinauf

    Wanderweg

    weiter geht´s

    4. Tag

    Coves del Drach

    Wiesen

    Landschaft

    Strassen

    Zusammensch luß

    Felanitx

    Radlertreff

    Ermita de Bonany

    Torblick

    Hinauf

    Hinab

    Trinkpause

    5. Tag Abspaltung

    Alcudia

    Wohin geht´s?

    Petra

     sa Vall hinab

    6. Tag hinauf

    nach Randa

    Santuari de Cura

    Abfahrt

    Blick nach Osten

    Randa

    links runter

    Päuschen

    7. Tag Cala Rajada

    hinten Arta

    weiter geht

    n. Coll dets Urbans

    Plattfußstreck e

    Sant Llorent des Cardassar

    Radwäsche

    Ausklingphase

    Palma Fhf.

    Föhr Bustransfer

     

    Einzahlung der Reisegebühren: September 2006

    Ticketausgabe: Freitag, den 02. März 2007

    20:00 Uhr:In Wullenstetten Gasthaus und Metzgerei Span.

    Anreise: Sonntag, den 11. März 2007

    01:00 Uhr: Die kurze Nacht ist zu Ende. Kurzes und vorbereitetes Frühstücken. Den Koffer stockfinster ohne Dorfbeleuchtung zum Weiher ziehen. Sandra, Rainer und Ernst sind schon bei der Fischerhütte.

    02:00 Uhr: Uns holt dort der Bus vom Föhr ab. Seppl kommt auch mit seinem Koffer in dieser dunklen Neumondnacht um das Eck geschlendert. Es geht nun weiter nach Kirchberg, Altenstadt, Illertissen, Bellenberg, Witzighausen, Senden, Ulm und schließlich Merklingen.

    04:00 Uhr: Wir sind am Airport in Stuttgart. Einchecken und warten bis zum Abflug.

    06:00 Uhr: Der Airbus hebt ab. Der Bordservice von Air Berlin ist einwandfrei.

    07:50 Uhr: Wir landen in Palma. Die Gepäckausgabe geht zügig. Die Warterei am Bus zieht sich etwas in die Länge.

    09:00 Uhr: Der Bus fährt los. Viele Ortsnamen sind mir vom letzten Jahr noch geläufig. Linker Hand ist ständig das Tramuntana-Gebirge. Rechts taucht Cura (543m) auf. Wir fahren an Montuiri vorbei bis Manacor. Danach über Porto Cristo ins Hotel.

    10:00 Uhr: Wir sind in S´Illot im Hotel Mariant Park angekommen. Bei den meisten klappt es prima mit der Zimmervergabe. Nur wir müssen lange warten.

    11:30 Uhr: Wir gehen alle gemeinsam zum Hürzeler Radverleih. Mit Schweizer Präzision läuft alles ab. Sämtliche Verträge sind vorbereitet. Die Sattelhöhe der Räder wird von den Schweizern sorgfältig justiert. Auf Wunsch werden die zu den Schuhen passenden Clickpedale montiert. Die Räder sind alle mit einem Tachometer, Luftpumpe und Reserveschlauch mit Reifenhebern versehen. Eine übersichtliche Landkarte mit Radtourenvorschlägen darf jeder Biker in seiner Lenkertasche verstauen. So präpariert dürfte nicht mehr viel schief gehen.

    13:00 Uhr: Wir gehen zum Mittagessen. Es gibt Calamares mit diversen Salaten.

    14:15 Uhr: Wir erhalten unser Zimmer. Meinen Koffer packe ich nie vollständig aus! Es droht bis Mitte der Woche ein Umzug. Dabei stehen doch die Räder so gut am Ende des 14m langen Zimmers.

    Sonntag, den 11. März 2007

    Erste Radtour: „Die geteilte Einroll-Radtour“

    Teilnehmer: Seppl, Wilfried (*).

    Strecke: S´Illot (10m) – Port Nou de Sa Palma (10m) – Arta (120m) – es Pastores – Tankstelle (20m / *)– sa Vall (143m / *) – Manacor (100m) – Sant Llorent (79m) – Son Carrio (50m) – Sa Coma (10m) – Cala Millor (10m) – S´Illot (10m).

    Daten: 77 Km – 15:20 Uhr bis 18:45 Uhr

    15:20 Uhr: Wir rollen an den zahlreichen Hotels und Appartements vorbei. Nach Norden bis Port Nou. Dort fahren wir links nach Arta. Der Weg steigt leicht. Der Ginster blüht schön gelb und duftet so süß. Ab Arta fahren wir Richtung Port Alcudia. Ich halte für einen Fototermin bei dem guten Abendlicht an. Seppl rollt an mir vorbei. Etwas später geht es links nach Manacor. Diesen Weg nimmt Seppl. Ich rolle erst leicht abwärts später fällt es stärker bis zur Tankstelle. Dort fahre ich nach links Richtung Palma. Nun sind wir aufgeteilt. Grund war eine unklare Kommunikation. Die Sonne geht im Westen unter. Ich fahre voll darauf zu.

    17:15 Uhr: Es geht ein Weg nach sa Vall links ab. Den fahre ich nun zehn Kilometer bis nach Manacor. Dort fahre ich wegen der untergehenden Sonne auf der C-715 bis Sant Llorent. Dort biege ich rechts ab nach Son Carrio. In Son Carrio versäume ich die Abzweigung nach S´Illot. So geht es also nach Cala Millor. Nun muss ich zurück bis S´Illot.

    18:45 Uhr: Es wird nicht nur hinter meiner Sonnenbrille so langsam dunkel. Ich bin endlich im Hotel. Seppl kommt 15 Minuten später im Hotel an. Duschen ist angesagt. Wir gehen zum Abendessen. Anschließend treffen sich viele bei der Bar. Erste Gruppeneinteilung und Tourenplanung auch in kleinen Kreisen in den Sitzecken mit den zu weichen Polstern.

    Montag, den 12. März 2007

    Zweite Radtour: „San Salvador-Radtour“

    Teilnehmer (TN): Annemarie, Bärbel (*), Mariele (*), Martin, Rosi, Seppl (*), Tanja (*), Wilfried (*).

    Strecke: S´Illot (10m) – Cala Morlanda (10m) – Porto Cristo (0m) – Son Forteza Vell – S´Horta Nova (70m) – Calonge – es Carritxo - Felanitx (108m) – San Salvador (509m / *) – Felanitx (108m) – Manacor (110m) – Son Negre (80m) – Son Carrio (40m) – S´Illot (10m).

    Daten: 87 Km– 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    10:00 Uhr: Wir starten bei kühlem Wind gen Süden. Viele fahren deshalb mit langem Raddress los. Richtung Porto Cristo. Anfangs auf dem Radweg. Später auf der wenig befahrenen Straße. So geht es wellig bis zum Restaurant es Bosc. Dort machen wir die erste Trinkpause.

    11:30 Uhr: Wir fahren weiter links hinab in den Süden Richtung Santanyi. Der Verkehr nimmt zu. Kurz nach s´Horta geht es rechts ab Richtung Felanitx. Wir stoßen nach wenigen Kilometern auf die C-714. Dort geht es rechts ab. Immer wieder sehen wir unser Ziel Santuari de Sant Salvador rechter Hand von uns.

    13:00 Uhr: Bald sind wir in Felanitx. Dort machen wir eine ausgedehnte Mittagspause am Marktplatz mit den zahlreichen Cafe´s. Eine Palme wird von den Stadtgärtnern um gesägt und zerkleinert. Im Eroski Supermarkt decken wir uns mit Mineralwasser und Cola ein. Die Makkaroni kommen sehr spät sind aber sehr lecker! Diese Zeit muss mit einem weiteren Getränk überbrückt werden.

    15:00 Uhr: Nach der Pause und dem letzten Kreisverkehr trennen wir uns. Martin fährt über die C-714 nach Manacor ins Hotel. Wir fahren auf der PM-401 weiter. Bald geht es rechts hinauf zum Santuari de Sant Salvador. Hinauf von 114m auf 494m! Lässt sich gut fahren. Aber das zweite Getränk treibt den Schweiß heraus.

    16:00 Uhr: Wir schauen uns oben alles in Ruhe an. Machen ein paar Fotos. Dann rollen wir den Weg hinab. Wir nehmen bald darauf auch Martins Weg C-714 bis Manacor.

    17:00 Uhr: In Manacor treffen wir die Rennradgruppe am Kreisverkehr. Geduld - Wir müssen den Prolog-Einstieg finden! Aber die Rennradgruppe verliert ihre Geduld zuerst. Den ganzen Tag hatte sie einen Plan nun sind sie irritiert. Tanja und Bärbel gehen mit der Rennradgruppe mit! Sie fahren ohne neue Experimente die PM-402 nach Porto Cristo zurück ins Hotel. Mariele, Seppl und Wilfried suchen den Weg des Hürzeler Prologs. Und wir finden ihn. Wellig steigend geht es auf ruhigen Wegen (45 Minuten) zurück in unser Hotel. Dort sieht man nur lachende Gesichter nach den erfolgreichen Radtouren. Ein Getränk zur Erfrischung. Dann ist Körperpflegeangesagt. Das Abendessen findet in kleinen immer wieder wechselnden Kreisen an den Vierpersonentischen statt. Anschließend zum Meeting Point der Bar. Oder etwas gemütlicher zu den weichen Sitzecken. Hier kann man Gedankenaustausch mit wechselnden Gesprächspartnern betreiben. Das Alltoursprogramm ist auch sehr lobenswert und abwechslungsreich.

    Dienstag, den 13. März 2007

    Dritte Radtour: „Die Murmelestour (Vuelta de Marmota) von Mallorca“

    Teilnehmer: Mariele, Martin, Seppl, Wilfried.

    (Alternative 15 Uhr: Busfahrt nach Palma und anschließend Bierkönig)

    Strecke: S´Illot (10m) – Cala Millor (10m) – Port Nou Sa Palma (10m) – Torre de Canyamal (155m) – Capdepera (159m) - Arta (120m) – Pas de sa Mellera (354m) – Ermita de Betlem (269m) – Coll de sa Truja (269m) - (Fußmarsch mit dem Rad) – Betlem (10m) – Colonia de Sant Pere (10m) – Sa Canova de Morell – Conilles Gran – Bellver Pobre – Puig de sa Creu – Sant Llorent des Cardassar (79m) – Son Carrio (40m) – S´Illot (10m) .

    Daten: 92 Km– 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr

    09:30 Uhr: Die Omnibusreise spaltet die Radler erneut! Die Bus reisenden können nur eine kleine Tour durchziehen, denn sie müssen um 16 Uhr für Fahrt nach Palma mit anschließenden Besuch des Bierkönigs in der Schinkenstraße beim Ballermann parat stehen. Es wird eine lange bzw. kurze Nacht für die Bus reisenden. Wir fahren mit den Rädern zunächst nach Port Nou dann über die PM-404 nach Capdepera.

    10:30 Uhr: Wir machen in Capdepera einen Castellbesuch für 2€ Eintritt. Wir genießen die weitläufige Aussicht. Weiter geht es danach auf der C-715 nach Arta.

    12:00 Uhr: In Arta nehmen wir beim Supermarkt ein kleines Vesper ein. Einem Engländer helfen wir mit Seppls Allianz-Landkarte seinen verloren gegangenen Freund wieder zu treffen.

    13:00 Uhr: Wir haben das Filetstück Kloster Ermita de Betlem erreicht. Wanderer geben uns den Tipp bis vor zum Aussichtspunkt zu wandern. Das tun wir doch glatt. Diese grandiose Aussicht ist unser verdienter Lohn für diese Umstände. Weiterhin entscheiden wir uns für einen Fußmarsch (45 Minuten) hinab zum Meer. Es wird die Murmelestour (Murmeltier = Marmota, Rundfahrt = Vuelta, span.) von Mallorca! Dort wollen wir dann ein Päuschen mit Einkehr machen.

    14:30 Uhr: In Betlem angelangt stellen wir fest das hier alles noch wegen dem Murmeltierschlaf geschlossen hat. Die Einkehr in Sa Colonia de Sant Pere findet wie immer statt. Ein erfrischendes Getränk und das Schinkenbrötchen mit den knackigen Oliven. Wir sitzen dabei direkt am Meer. Es bläst ein kühler Wind vom Meer her. Deshalb geht es zügig weiter zurück bis auf die C-712.

    15:15 Uhr: Seppl zeigt mir die Trennstelle wo er sich umgezogen hat von der ersten Tour. Weiter geht es diese kleine Landstraße links abbiegend Richtung Manacor. Immer auf und ab nach Sant Llorent.

    18:00 Uhr: Wir sind nach einer sehr abwechslungsreichen Rad- und Wandertour wieder im Hotel.

    Mittwoch, den 14. März 2007

    Vierte Radtour: „Coves del Drach - Petra – Ermita de Bonany – Radtour“

    Teilnehmer: Annemarie (*), Mariele, Martin (*), Rosi (*), Seppl, Tanja, Uli (*), Wilfried.

    Strecke: S´Illot (10m) – Porto Cristo (0m) – Son Forteza Vell – Felanitx (108m) – Petra (105m / *) – Ermita de Bonany (315m / *) - Sa Vall (143m / *) – Manacor (110m) – Son Negre – Son Carrio (40m) – S´Illot (10m).

    Daten: 93 Km– 09:30 Uhr bis 17:45 Uhr

    09:30 Uhr: Eine kurze Erholungstour nur zu den Höhlen soll es heute sein. Auf dem Radweg geht es bis Porto Cristo. In Porto Cristo geht es einmal ganz schön steil hinunter. Da sind wir gestern aber etwas anders geradelt!

    10:00 Uhr: Wir stellen unsere Bikes bei den Cuevas de Drach ab. Wir wandern durch die riesige und 20°C warme Tropfsteinhöhle. Fotografieren ist verboten und die Wächter stehen mit ihren beigen Uniformen überall herum. Uns wird später im großen Auditorium der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang mit Lichtspiel, vorbei rudernden Booten und klassischer Musik zelebriert.

    11:30 Uhr: Wir treten nachdem wir wieder ans Tageslicht heraus gehen unsere Weiterreise nach Felanitx an. Zu Beginn noch eine mäßig frequentierte Straße. Die PM-401 ist aber verkehrsmäßig stark befahren. Es gibt keinen Fahrradweg dort. Wir sind alle froh wenn wir da nicht mehr fahren müssen. Das bestätigt uns auch die Radlergruppe von Walter. Die machen gerade eine kleine Rast vor der Auffahrt zum Kloster San Salvador. Die Gruppe von Walter macht so in etwa die ähnlichen Radtouren wie wir. Dabei fahren sie fast eine Stunde später los aber auch etwa eine Stunde länger. Das finde ich ist eine Super Leistung die da Walter mit seiner Gruppe vollbringt!

    13:45 Uhr: Wir sind in Felanitx. Der Marktplatz ist diesmal schlecht zu finden. Wir kommen dabei von der entgegengesetzten Seite wie gestern herein gefahren. Wir fahren durch viele schmale Sträßchen. Meistens sind es Einbahnstraßen. Mehrmals fahren wir im Kreis herum. Öfters fragen wir Passanten nach dem richtigen Weg. Für die Mittagspause auf dem Marktplatz von Felanitx wählen wir diesmal ein anderes Lokal. Das obligatorische Serranobrötchen mit Oliven und für Mutige die Mallorca-Spezialität Tapas. Es ist immer wieder überraschend was da drinnen ist! Aber es ist wirklich alles schmackhaft und hervorragend gekocht.

    15:45 Uhr: Wir kommen über die PM-311 südlich nach Petra herein geradelt. Schon bald geht unser sanfter Anstieg hinauf zum Kloster. Es sind auch viele Wanderer auf diesem Weg unterwegs. Es wäre eine Sünde wenn wir diesen schönen Weg nicht gefahren währen.

    16:00 Uhr: Wir besuchen oben das Kloster Ermita de Bonany. Wir schauen uns dabei die Kirche an und zünden auch eine dieser elektrischen Kerzen an. Noch ein paar Bildchen machen mit den schönen Ausblicken und eine Cola vor der Abfahrt nach Petra. Wir fahren diesmal noch am Marktplatz rechts von uns gelegen von Petra vorbei. Danach nehmen wir die PM-333 Richtung Colonia de Sant Pere. Es geht stetig bei schönem Nachmittagslicht hinauf. Es lässt sich aber gut fahren.

    16:30 Uhr: Nun dürfen wir wieder mal unser Filetstückle sa Vall hinunter fahren. Ein einsames und verkehrsarmes Sträßchen ist das bis Manacor.

    17:00 Uhr: Wir kommen nördlich nach Manacor herein geradelt. Wir finden  unsere Prologstrecke nach dem dritten Anlauf. Noch ein Apfel oder ein Ei aus dem Lunchpaket. Wir haben ja noch 45 Minuten wellige Straßen zu treten vor uns.

    Donnerstag, den 15. März 2007

    Fünfte Radtour: „Port de Alcudia – Marktplatz Petra Radtour“

    Teilnehmer: Annemarie (*), Bärbel (*), Helmut, Mariele (*), Martin (*), Rosi (*), Seppl, Tanja (*), Wilfried.

    Strecke: S´Illot (10m) – Son Carrio (40m) – Sant Llorent (79m) – Puig de sa Creu – Tankstelle (20m) – Can Picafort – Platja de Muro (10m) – Port Alcudia (10m) – Platja de Muro (10m) – Sa Pobla – Sineu (144m) – Petra (105m) – sa Vall (143m) – Manacor (100m) – Son Negre – Son Carrio (40m) – S´Illot (10m).

    Daten: 131 km – 09:00 Uhr bis 17:45 Uhr

    09:00 Uhr: Gemeinsam radeln wir über Sant Llorent auf ruhigen Landstraßen bis zur Tankstelle. Wir genießen die Eindrücke die uns die Landschaft offenbart. Wieder mal radeln wir an unserer ersten Scheidestelle vorbei.

    12:00 Uhr: Kurz nach der Tankstelle geht es für den größeren Teil der Gruppe auf der PM-333 links weiter Richtung Palma. Helmut, Seppl und Wilfried wählen den Weg auf der viel befahrenen C-712 nach Port Alcudia. Erst geht es bergauf. Da muss man den richtigen Gang und Tritt finden. Oben angelangt lassen wir es alle krachen. Kette rechts heißt es für alle. Vor einem Kreisverkehr schließen wir drei uns zusammen. An endlosen Hotels und Wohnungen fahren wir vorbei. Auch an dem Hürzeler Playa de Muro. Soweit wollte eigentlich Helmut nur fahren. Wir wollen aber noch bis zum Hafen fahren.

     

    13:15 Uhr: Am Hafen machen wir eine kleine Rast mit Cola und dem Lunchpaket bevor wir den Strand auf den holprigen Platten zurück rollen. Ein Pärchen aus England macht ein schönes Strandbild von uns drei Radlern. Später nehmen wir den Weg nach sa Pobla entlang der Sümpfe linksseitig. Am hässlichen Kraftwerk rechter Hand liegend vorbei. Die Strecke ist vollständig eben. Wir jagen so flott dahin.

    4:30 Uhr: Rennradlerinnen jagen erst uns auf dem Weg nach Llubi dann ich ihnen hinterher bis zur Abzweigung nach Sineu. Dieses Straßenstück hat echt Spaß gemacht. In Sineu gibt es auch schöne Cafés sagten die Rennradlerinnen zu mir, doch wir radeln daran vorbei. Unser Ziel soll vorerst mal Petra sein! Denn in Petra treffen sich alle Radler von Mallorca irgendwann einmal das erste mal. Über ein schönes Landsträßchen rollen wir bis dort.

    15:45 Uhr: Wir genießen die Orangenschnitzen auf dem Marktplatz Petra bei Marga. Wir essen unser beliebtes Serranobrötchen mit den würzigen Oliven. Der Pizzabäcker füllt vor der Abfahrt meine Trinkflasche mit Mineralwasser auf. Es geht wieder weiter.

    16:15 Uhr: Erst durch Petra durch und auf der PM-333 aufwärts. Das Stück lässt sich super hinauf treten. Ständig begleiten uns die steinernen Mauern am Rand im schönen Abendlicht.

    16:30 Uhr: Warum nur für ein Filetstückle einen Umweg nehmen? Weil es einfach wert ist diese Last auf sich zu nehmen! Es läuft von hier dann fast alles hinunter.

    17:00 Uhr: Wir kommen bald nach Manacor und fahren rasch über den Palmenradweg bis zu unserem Abzweig des Prologs. Mittlerweile finden wir die Wege immer besser.

    17:45 Uhr: Wir kommen nach unserer an Kilometern reichsten Strecken diese Woche am Hotel an und sind froh gelaunt. Wir können auch stolz sein auf unsere Leistung. Helmut ist ein sehr gefragter Tanzpartner heute Abend. Der scheint gar nichts von der Tour zu spüren.

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    Freitag, den 16. März 2007

    Sechste Radtour: „Königsetappe Pueg di Randa (Cura) – Radtour“

    Teilnehmer: Albert, Erich, Franz, Helmut, Seppl, Wilfried.

    Strecke: S´Illot (10m) – Son Carrio (40m) – Son Negre – Manacor (100m) – sa Vall (143m) – Petra (110m) – Sant Joan (110m) – Sabo – Montuiri (170m) – Randa (320m) – Cura (543m) – Randa (320m) – Montuiri (170m) – Porreres (120m) – Son Valent – Son Gall – Es Pagos – Sant Marti – Cant Veny – Son Fangos – Manacor (100m) – Son Negre – Son Carrio (40m) – S´Illot (10m).

    Daten: 124 Km – 09:00 Uhr bis 17:45 Uhr

    09:00 Uhr: Wir starten diesen Morgen unsere Königsetappe über den Prolog nach Manacor. Wellig und verkehrsarm mit vielen Landschaftseindrücken ist dieses Wegstück.

    10:00 Uhr: In Manacor müssen wir zunächst den Weg nach sa Vall suchen. Es geht aber einfacher wie ich zunächst vermutet habe.

    11:30 Uhr: Wir fahren das schöne Passstück über sa Vall hinauf. Kein Verkehr an diesem Tag. Alle sind von der Strecke beeindruckt. Helmut wäre aber doch lieber direkt nach Randa gefahren. Auf der PM-333 oben angelangt fällt es schön bis nach Petra hinab. Da lassen wir es laufen.

    11:30 Uhr: Wir fahren ohne Rastpause durch Petra hindurch. Dabei nehmen wir rauswärts die PM-332 nach Sant Joan. Es ist alles eben und guter Belag.

    12:00 Uhr: Kurz darauf sind wir in Sant Joan. Weiter nehmen wir leicht rechts die PM-323 bis nach Sabo.

    12:30 Uhr: Bei Sabo machen wir eine Trinkpause und schlagen den Weg nach Montuiri ein. Da müssen wir wieder etwas mühselig durch und darum herum fahren. Nun kommt ein ansteigendes Landsträßchen bis Randa. In Randa gibt es mehrere Restaurants. Franz, Erich und Helmut beginnen sofort mit dem Bergritt. Der Rest macht noch ein Vesper aus dem Rucksack ein. Dann wählen auch wir die kleineren Ritzel vorne und die größeren Ritzel hinten. Hier hinauf fahren viele Rennradler außer uns noch.

    14:45 Uhr: Jürgen und Marion stoßen zu uns. Wir haben bereits eine ausgedehnte Pause hinter uns. So langsam müssen wir die letzten 60 Km zurück antreten.

    15:15 Uhr: Wir kommen wieder unten in Randa an. Es geht fallend bis Montuiri. Seppl verpasst die Landstraßen vom letzten Jahr nach Porerres. So wählen wir die PM-503 bis Porreres. Dort nehmen wir die PM-510-1 Richtung Villafranca. Die vier Rennradler jagen uns im Windschatten. Kurz davor biegen wir wieder nach rechts ab Richtung Felanitx. Dabei sieht man doch Manacor schon ganz deutlich vor uns! Helmut wäre wieder mal am liebsten direkt nach Manacor geradelt. Warum nur immer diese Haken schlagen? Weil das eben die schönsten Strecken sind. Und die bringen richtig Kilometer auf den Tachometer und in unsere Waden.

    Bei Boscona Vell machen wir eine kurze Trinkpause. Helmut fährt aber direkt weiter. Wieder mal werden wir dabei getrennt. Helmut will auf dem schnellsten Weg ins Hotel! Wir stoßen auf die PM-511 und fahren diese Richtung Petra. Bis ein schönes Seitensträßchen rechts abgeht.

    16:45 Uhr: Den Cami Son Fangos schlagen wir rechts ein. Dieser Weg ist herrlich ruhig und deshalb ideal für Radfahrer geeignet. Am Schluss fällt der Weg sanft nach Manacor hinein.

    17:00 Uhr: Eine kurze Orangenpause statt Cola machen wir noch kurz vor der bevorstehenden Prologstrecke.

    17:45 Uhr: Wir kommen im Hotel an und die Rennradler klopfen uns lobend auf die Schulter. Das war eine wirklich schöne Streckenführung sagen sie dabei.

    **********************************************************************

    Samstag, den 17. März 2007

    Siebte Radtour: „Bootsfahrt Cala Rajada und Puig de sa Creu-Radtour“

    Teilnehmer: Albert, Anna, Jürgen (*), Helmut, Mariele, Martin, Ralf (*), Rosi, Seppl, Tanja (*), Wolfgang, Wilfried.

    Strecke: S´Illot (10m) - (Bootsfahrt) – Cala Rajada (10m) – Capdepera – Arta (120m) – Puig de sa Creu – Sant Llorent de Cardassar (79m) – Son Carrio (40m) – S´Illot (10m).

    Daten: 44 Km – 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

    09:00 Uhr: Wir fahren bzw. laufen zum Hafen. Wir machen heute ja eine gemeinsame Bootsfahrt (ca. 1,5 h) nach Cala Rajada hin bzw. auch zurück.

    12:00 Uhr: Der Marktbesuch in Cala Rajada ist auch wieder mal eine Abwechslung in unserem Urlaubserleben. Helmut kauft noch ein Kilogramm Orangen als Ballast. Weil die hier so süß und saftig sind.

    13:30 Uhr: Über die C-715 fahren wir zunächst nach Capdepera. Von da fahren wir nach Arta. Dort hindurch Richtung Port Alcudia die C-712. Oben biegen wir links ab in das Naturschutzgebiet Coll dets Urbans. Martin rät uns vorsichtig zu fahren wegen der Schlaglöcher und der unebenen Strecke.

    4:15 Uhr: Mein Hinterrad fühlt sich auf einmal seltsam ungefedert an. Wolfgang meint ich hätte einen Plattfuß. Dem ist auch so. Gemeinsam wechseln wir den Schlauch und pumpen das Rad wieder auf. Die Gruppe wird dabei wieder mal aufgeteilt.

    15:15 Uhr: Martin ist mit seinen Leuten zum Marktplatz von Sant Llorent des Cardassar gefahren wie zuvor abgesprochen. Diesen steuern wir nach der Reifenpanne auch an. Das von Martin gewählte Lokal ist erste Sahne. Da müsste man wirklich noch mal einkehren. Das ist ein echter Geheimtipp. Helmut und Albert sind ohne Pause beim Marktplatz direkt ins Hotel gefahren.

    16:15 Uhr: Abfahrt von der schönen jedoch windigen Einkehr. Ich mache noch ein paar Aufnahmen bei dem schönen Abendlicht.

    16:30 Uhr: Wir sind wieder beim Hotel. Martin wechselt noch seinen Sattel und schraubt den hilfreichen KlickFix-Kartenhalter ab. Dann fahren wir hinüber zum Hürzeler zum Fahrrad putzen und anschließenden Fahrradabgabe. Wenn alles wieder nach Schweizer Maßstäben schön sauber ist erhalten wir 10€ zurückerstattet. Manch einer findet noch ein paar Socken, ein hübsches Radshirt oder eine lustige Schildmütze.

    17:00 Uhr: Gemeinsame Runde hinten am Pool. Mariele muss noch mal zum Hürzeler laufen wegen einer Sammelbestellung schöner Shirts. Lauter zufriedene Gesichter sind um mich herum zu sehen. Das waren wirklich schöne und abwechslungsreiche Radtouren mit grandiosen Landschaftseindrücken die letzten Tage. Die Kameradschaft unter den Radgruppen war echt lobenswert.

    Abreise: Sonntag, den 18. März 2007

    04:30 Uhr: Wir lassen uns von der Hotelrezeption wecken

    05:10 Uhr: Der Bus holt uns vor dem Hotel ab.

    06:00 Uhr: Wir sind am Airport in Palma. Noch eine gute Tasse Kaffee gemeinsam.

    08:45 Uhr: Der Airbus hebt mit uns an Bord ab.

    10:45 Uhr: Der Airbus landet wieder sicher in Stuttgart.

    12:00 Uhr: Der Bus vom Föhr bringt uns da über die bekannten Ausladestationen nach Hause.

    14:00 Uhr: Wir sind in Dettingen angekommen. Ich schnalle mir meinen Rucksack auf den Rücken, rolle meinem Koffer nach Hause, das war es mal wieder.

    Bildershow: Freitag, den 30. März 2007

    20:00 Uhr:Gasthaus zur goldenen Traube, in Witzighausen

    Neue Radtouren-Ziele 2008: Irgendwann im September 2007