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Lago di Como - Comer See
Stand: 11.12.2011-10.12 Uhr
Start / Ziel:
Albergo Cavaria in S. Fedele Intelvi und Rifugio Riella
Daten: 5 Tage / ca
200 Kilometer / ca 6500 Höhenmeter / Sattelzeit ca. 30 h
Sonstiges:
Landkarten:
KOMPASS Digital-Map Lugano/Comer See 3D, f. GARMIN GPS - Kompass Nr. 91
Teilnehmer (Bike): Bernhard
(Stevens), Claudi (Canyon), Josef (Ghost), Martin (Sabotage), Werner (Canyon), Wilfried (TREK), Thomas (Cube).
Zeit:
vom 07. September 2011 bis 11. Septmeber 2011
Übernachtung: drei
Übernachtungen im Albergo Cavaria in S. Fedele Intelvi, am vierten Tag Rifugio Riella Palanzone
Pässe:
Bilder:
Downloadbereich: Unsere Eselestour 2011
zum Online Tourenbericht:
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07.09.2011 Anreise und erste Almentour Früh am Morgen kommen die Ingerkinger zu mir. Der Radständer wird um
montiert. Das Kennzeichen vor lauter Eile nicht gewechselt! Nun fährt mein Zafira los um Bani in Aitrach abzuholen. Wir sind nun wirklich gut beladen. Bei der Via Mala lassen wir viele Franken liegen,
ganz schön teuer diese Schweiz! Nach Lugano fahren wir von der Autobahn ab und schlängeln uns auf kleinen Landstraßen Richtung Italien. Kurz vor dem Grenzübergang müssen wir noch einen kurzen Pass der
reich an Kehren ist meistern. Ein guter Ersatz für den Splügen. Das Rifugio Da Michelina soll unser Anlaufpunkt werden. In der Via Roma 37 gelegen. Wir finden es aber trotz Navi nicht. Bevor es
wieder runter nach Argegno geht kehren wir um. Bei einer Pizzeria mit Albergo das leider geschlossen ist frage ich einen Rentner im Fiat Panda wo wir für ein paar Tage übernachten können. Nicht weit von
hier rechts ab bzw. auf der rechten Seite gelegen im Albergo Cavaria. Ich fahre nicht ganz vorschriftsgemäß aber rechts ab nach Laino. Das ist falsch also kehren wir am Brunnen wo wir letztes Jahr
uns erfrischten wieder um. Kurz nach dem Abzweig auf der rechten Seite finden wir endgültig unsere Unterkunft für die nächsten drei Tage. Mit der Chefin Anita handele ich den Preis für die Zimmer mit
Halbpension plus den Umfang für das Frühstück aus. Dann beziehen wir unsere Zimmer. Wir essen auch gleich eine Kleinigkeit. Bani telefoniert mit Werner und Claudi, es wird noch bis halb vier dauern bis
beide aufkreuzen. Wir sitzen gemütlich bei unseren Erfrischungen während die grüne Schnauze vom Bully wieder umdreht. Gut das es ein Telefon gibt. Bald sind wir alle komplett. Nach einer kleinen
Pause für die Nachkommenden beginnt unsere erste Tour am Comer See. PIGRARUNDE – 20,5Km – 2h13 – 725 Hm 9,2Km/h AVS – 41 Km/h MaxSpd – Ø 7%, 24% max.
Waldreich kurbeln wir uns auf der
Asphaltstraße nach oben bis zur Alpe di Colonno. Wir erfrischen uns kurz. An unserem Nebentisch findet ein Date statt. Dann schieben wir die Bikes hinauf zum eisernen Gipfelkreuz. Der Fjordartige
Südwestteil des Comer Sees liegt uns zu Füßen. Wir genießen alle die super Aussicht auf den See. Der Trail geht noch ein Stück bergauf. Trotzdem steige ich über den Lenker ab und reiße mein GPS vom
Lenker! Dann aber beginnt unser Ritt nach unten mit viel Flow. Claudi macht schöne Fahrbilder am Picknickplatz. Unten sieht man den Luganer See. Nun aber geht es zur Sache! Es folgen einige Stufen und
wir müssen uns sehr konzentrieren.
Viel Geröll und mit Felsen verblockte Stellen enden in einer Mulattiera. Ein Eselspfad – früher gingen hier die Esel – nun sind wir die Esel die sich darauf bewegen – damit ist die Namensgebung für diese Tour eindeutig geklärt. Thomas verliert sein Rücklicht!
In Blessagno erreichen wir wieder die Asphaltstraße. Wir genießen den Ausblick auf die Erhebungen rund um das Intelvital. Wir dürfen unsere Bikes in den Speisesaal stellen. Da wird aber doch der
Boden dreckig äußern wir. Dafür habe ich eine Putzfrau erwidert uns Anita die Chefin vom Haus. Nach dem Duschen erfrischen wir uns mit Getränken halten die Tourenparameter fest und freuen uns auf das
gute Abendessen. Danach gehen wir hoch ins Kaminzimmer und lassen den Abend ausklingen.
08.09.2011 Zweite Tour Gegen fünf
Uhr beginnt der Betrieb in der Gaststätte. Anita lacht schon in aller Frühe. Das Frühstück lässt nicht zu wünschen übrig alle sind zufrieden. Danach werden meine Bremsbeläge gewechselt. Alle möglichen Hilfsmittel werden eingesetzt, es geht eng zu!
MONTE BISBINO – 50Km – 4h53 – 1520 Hm 10 Km/h AVS – 51 Km/h MaxSpd – Ø 8%, 26% max.
Wir wärmen uns bei der sanft steigenden und asphaltierten Auffahrt auf. Ich kämpfe dabei auch noch gegen
die Bremsbeläge an. Thomas findet einen Lebensmittelladen in Casasco und macht seinen Rucksack voll. Carabiniere kommen uns entgegen und weisen uns den Weg in die Schweiz. Bei einer Rast am See hinter
dem Passo Bonello ruhen wir uns ein wenig aus. Bei der rasanten Abfahrt nach Muggio bremse ich meine Bremsbeläge soweit runter das mein Rad sich wieder frei bewegen lässt. Bald aber müssen wir die
Asphaltstraße wieder verlassen. Wir müssen voll durch die Pampa, teilweise schiebend. Dann rollt es wieder abwärts. Werner fährt sich einen Snake-Bite ein. Beim Picknickplatz wird der Schlauch gewechselt.
Bald sind wir wieder auf dem Originaltrack. Wir kurbeln uns auf dem Feldweg sanft ansteigend nach oben. Noch ein paar Tragepassagen. Oben am Gipfel vom Monte Bisbino haben wir ein super Lokal mit
bester Pasta. Wir genießen die grandiose Aussicht rund herum in aller Ruhe.
Rückwärts haben wir noch mal einige Singletrails an mehreren Rifugis vorbei. Wir fahren aber stets weiter ohne Rast.
Einkehrschwung zur Railly-Bar. Die Franziskaner gehen zu neige und werden bei Nachbarn wieder neu beschafft. In unserem Albergo spielen die Rentner wieder Karten. Kein Parkplatz vor dem Haus ist
leer. Gegen 19 Uhr wird es ruhig in der Gaststätte. Wir werden sehr gut von Ivo dem Koch und Mann von Anita bekocht. Wir haben wieder mal ein gutes Haus für unsere Unterkunft gefunden. Nach dem
Abendessen beenden wir den Tag immer im Kaminzimmer bei unseren Getränken.
09.09.2011 Dritte Tour
MONTE GALBIGA – 46Km – 4h37 – 1380 Hm 10 Km/h AVS – 43 Km/h MaxSpd – Ø 6%, 14% max.
Anita hat für die Mittagspause auf dem Rifugio Venini beim Jäger alles klar gemacht. Zunächst starten wir abwärts rollend von unserem Quartier aus. Durch Laino durchfahrend und dann nach Pónna-Laino
rechts abzweigend. Es geht nun sanft ansteigend auf der verkehrsarmen Asphaltstraße nach oben. So macht das Kurbeln richtig Spaß. Nachdem wir das Hochplateau erreicht haben machen wir noch einen
kleinen Abzweig zum Rifugio Boffalora. Der alte Wirt bringt schmackhaften Cappuccino den nicht alle genießen können. Wir haben tolle Tiefblicke auf den Comer See und sehen über uns unser nächstes Ziel.
Wir schrauben uns weiter die Straße hinauf bei freier Sicht auf den See. Wir werden im Rifugio Venini vom Jäger bestens mit Pizzocherie und Polenta mit Käse bekocht. Schöne Jagdaufnahmen vom
Hüttenwirt hängen an der Wand, Jagen ist seine Passion. Anita hat uns erzählt daß er immer wieder etwas Neues ausprobiert. So sieht auch der Käse zur Polenta aus, schmeckt aber hervorragend. Ein
österreichisches Pärchen kommt vom Gipfel des Monte Galbiga. Die Begleiterin interessiert sich für mein Tourenbuch und schmiegt sich an meine Seite ran. Der Jäger grillt derweil die Würste für seine
Gäste. Von da an geht es rapido nach unten! Ein Fully ist hier vollkommen richtig angebracht. Werner hat noch einen Speichen-Bruch. Auf einsamen Wegen erreichen wir südlich Porlezza. Danach
fahren wir am Luganer See vorbei. Wir teilen uns in Claino con Ósteno auf in eine Badegruppe am Luganer See und eine Bargruppe im Ort.
Ein badendes Pärchen aus München fragt mich aus was für
Touren wir gemacht haben, dabei setzt sie sich ganz eng neben mich. Ich liebe die Leute von R&S, sagt ihre Stimme zu uns. Seit Jahren sind sie in Porlezza und erkundigen die Gegend. Wir winken
zum Abschied und kurbeln uns wieder nach oben nach S. Fedele Intelvi. Im Supermercato gibt es Schokolade, Früchte und Erfrischungen. Bei der Rückfahrt zum Albergo gibt es den obligatorischen
Einkehrschwung in der Railly-Bar, der Wirt freut sich stets uns so zahlreich zu sehen.
10.09.2011 Vierte Tour
MONTE SAN PRIMO – 56Km – 4h56 – 1550 Hm 11,3 Km/h AVS – 56 Km/h MaxSpd – Ø 7%, 28% max.
Anita hat unser Quartier auf dem Rifugio Riella klar gemacht. Wir verlassen das Rifugio diesmal mit einem
schwereren Rucksack. In Casasco macht Thomas wieder einen Stopp beim Alimentari. Den Rucksack mit Proviant füllen! Diese Strecke sind wir schon einmal herauf getreten.
Oben angelangt zweigen wir aber rechts nach Erbonne ab. Dorthin geht es fast eben auf Asphalt. Wir gehen über die Brücke in die Schweiz. Noch einige Meter auf dem Wanderpfad zu Fuß. Nach einer kurzen Unterhaltung mit einem Schweizer Rentner der seinen Hund ausführt rollen wir asphaltiert auch über Muggio ganz hinab. Wir finden einen kleinen Grenzübergang und sind kurz vor Como wieder in Italien.
Leider befinden wir uns ab jetzt auch auf der Hauptstraße und es ist Samstag sehr viel Verkehr. Am Comer See gibt es eine Capu-Pause. Eine Frau mit einem durchsichtigen Kleid wartet hinter uns auf
den Bus. Dann geht es durch die Altstadt hinauf zur Seilbahnstation. Thomas wartet an der Stadtmauer auf uns und zeigt uns den Weg zur Seilbahngaststätte. Die Salate, das Brot und die Pasta sind
schmackhaft, die lokalen Erfrischungsgetränke für 7€ gehen am besten, merken wir aber erst nach dem Zahlen. Man lebt nur einmal und kann danach nichts mitnehmen! Weiter geht es zunächst
asphaltiert. Immer wieder tauchen Gasthäuser an unserem Weg auf. In einem davon verhocken wir auf dem Wege dahin in einer Hütte bei erfrischenden Getränken. Die Liebherrianer gehen schon mal vorher los
ohne Karte und GPS. Sie fahren deswegen auch falsch erreichen aber doch noch kurz vor uns die Hütte. Wir haben nach der Einkehr noch knappe zwei Stunden vor uns. Zwei Motocross-Fahrer lassen wir bei
dem Single-Trails vorbei. Zum Ende kommt noch der steile Schlussanstieg zum Rifugio. Wir stellen unsere Bikes in den Holzraum.
Die Hütte wird von der Oma mit dem Opa umgetrieben, die 18jährige
Enkelin bedient die Gäste und ihr Freund kocht fantastisch. Die Gaststube ist sehr gut gefüllt. Zwei Gruppen feiern hier ihre Feste. Die Polentakruste aus dem Topf schmeckt einzigartig. Die Oma
beobachtet das Treiben und wir dürfen lange sitzen bleiben. Vorsicht Schlangen! Warnt ein Schild über dem Tresen. Der Hund wird immer wieder von Werner gestreichelt ich glaube das genießen beide voll und
ganz.
11.09.2011 Fünfte Tour und Heimreise S. FEDELE INTELVI –Km – h –Hm Km/h AVS –Km/h MaxSpd – Ø %, % max.
Das Frühstück ist prima. Ich mache die DAV-Rechnung klar, da kann man nicht
meckern bei unserem schönen Abend. Wir holen die Räder aus dem Holzlagerraum. Dann fahren wir über die Forststraße weiter. Der Wiesenweg ist nass und schlüpfrig. Werner macht einen Überschlag und das
Duschmittel fällt aus dem Rucksack, die vielen Jäger lachen sich in Grund und Boden.
Weiter unter müssen die alten Bremsbeläge bei mir wieder rein! Wir stoppen noch kurz bei der Fausto Coppi
Kirche mit den Holzrädern. In Bellagio holen wir uns am Fährhafen die Ticketts für die Überfahrt nach Menaggio. Noch eine Pizza zum Schluss an der Strasse Wir Duschen bei Anita im Albergo, ein feiner
Zug! Werner fährt weiter in den Urlaub nach Kroatien. Wir stehen zweimal im Stau und verweigern die Einkehr in der Schweiz. Einkehren tun wir dann abschliessend in Aitrach im Löwen.
Bei Regen in der Dunkelheit machen wir die Ab- und Umladerei. Das war es… Das Tourenfest fand am 26.11. bei Martin statt, es gab leckere Käsespätzle mit Salat und Tomatensauce und Eis mit
Rotweinkirschen zum Nachtisch. Ausblick – Schwäbische Alb 2012 oder noch mal zu Anita einige Tage Comersee-Bike-Touren.
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